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Gajia

Elfen-Mogli

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Dienstag, 25. Juli 2017, 23:49

Das achte Auge

Wo Frieden währt ist Platz für Gefahren. Geheimnisse. Angst. All dies kann in den unterschiedlichsten Formen und Arten jene heimsuchen, die sich sicher fühlen. In ihrer Heimat, ihren Häusern, ihren Betten. Lange schon war die Stadt der Zwerge nur am Rande in all jene Gefahren involviert, die das Wyrmland in der Vergangenheit heimsuchten. Nun ist es eine der Ihren, die bei einkehrender Nacht von einem unbekannten Schrecken erfasst wurde. Ein Zwergenmädchen von jüngsten Jahren, welches im Lazarett Thalheims nun um ihr zartes Leben kämpft.

Ihr Schrei durchriss den abendlichen Einklang der Zwergenstadt, der aus Gelächter und Gesang bestand und die ganze Stadt erfüllte. Ein Schrei, der durch Mark und Bein ging und jene, die ihr zu Hilfe eilten dennoch kaum auf das vorbereitete, was sich ihnen darbieten würde. Eine Unzahl kleinster Spinnen, tausende und abertausende, mit Knacken und Scharren und Schaben und Kratzen hatten sich auf das Kind gestürzt, welches friedlich im heimischen Bett lag und schlief. Als die Helfer sie erreichten, floh das Getier in alle Himmelsrichtungen, wie eine schwarze Welle aus lebender Dunkelheit und ließen einen reglosen Körper zurück. Noch am Leben und doch so nah am Tode. Der kleine Körper zerbissen und blass. Augen, milchig verfärbt, die leblos starren.

Die Zwerge Qexelcrags werden weit unruhiger in den kommenden Nächten schlafen und beten, das dies - was auch immer es war - ein Einzelfall bleibt.




Das Volk erzählt sich:


Ein hochgewachsener Kerl soll das Mädchen aus dem Haus befreit und anschließend nach Thalheim ins Lazarett gebracht haben, wo es hoffentlich Hilfe findet.

Eine beschwipste Zwergin hat lange gebraucht um das Geschehen zu überblicken und doch klarere Geistesblitze gehabt, als alle anderen Anwesenden. Sie gab den Rettern des Kindes einige tote Spinnen mit, die vielleicht zu einem hilfreichen Hinweis werden könnten.

Ein silber schimmerndes Wesen von zarter Gestalt soll vergeblich versucht haben das Zwergenmädchen noch vor Ort zu heilen.




Ooc: Und weil ichs kann und Zeit und Lust habe startet hiermit mein neuster Plot. Was das wohl wird. x)
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Freitag, 28. Juli 2017, 00:12

Romar vor der Hungersnot


Dem einen Unglück folgt meist ein nächstes. Eine Lehre, die die Wyrmländer schon vor Langem lernten. Aus dem Nichts oder vielmehr von einem hölzernen Lieferkarren, der Lebensmittel zu Saucys Dorfküche transportierte, ergossen sich abertausende Heuschrecken über den romarschen Platz. Doch nicht nur dort, sondern auch in sämtlichen Vorratskammern der kleinen Menschensiedlung brachen Schwärme von Fressschädlingen hervor. Die Lebensmittelvorräte Romars sind fast gänzlich erschöpft und ohne dringende Lieferungen von Hilfsgütern, werden die Einwohner sehr bald schwersten Hunger leiden.

Darüber hinaus überschattet Saucys Schicksal die Geschehnisse umso mehr. Ganz gleich dem Zwergenkind aus Qexelcrag, soll sie in einem bedrohlichen und unerklärlichen Zustand in Thalheim im Lazarett liegen und näher am Tod, als am Leben sein. Ihre Küche ist bis auf Weiteres geschlossen.




Das Volk erzählt sich:


Ein einäugiger Streuner stürzte sich der Gefahr zum trotz den Schwärmen entgegen und soll die zündende Idee zur Beendigung der Bedrohung gehabt haben.

Eine feuriges Wesen hat nicht nur Saucy versucht zu schützen, sonder der zündenden Idee des Streuners den zündenden Funken zur Umsetzung beigesteuert.



Ooc: Da wir die Auswirkungen auch im Klickspiel für durchaus hinnehmbar halten, haben wir der Plotstimmung wegen, die den ganzen Server ergreifen soll, die Dorfküche tatsächlich geschlossen. Diesen Zustand werden wir aber natürlich nicht bis zum Ende des Plots aufrecht erhalten, sondern in einer Woche wieder aufheben. :)
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Freitag, 25. August 2017, 20:48

Und aus dem Schatten brach hervor...


...ein Wesen, wie aus einem Albtraum. Versteckt im Dunkel einer unbeachteten Ecke, zwischen zwei Thalheimer Wohngebäuden, baute ein Spinne ihr Nest. Normal möchte man meinen, jedoch sind durchschnittliche Spinnen nicht um die drei Meter groß und der Sprache mächtig. Aus drei schneeweißen Kokons, in denen man später die mumifizierten Leichen Unbekannter fand, schlüpften unter den Augen aufgebrachter Thalhimer drei weitere Spinnenwesen, die in Größe zwar ihrem Muttertier noch um einiges nachstanden und dennoch jede für sich eine tödliche Bedrohung darstellten.

Jegliche Versuche der Wachen den Bestien mit Speeren und Fackeln zu Leibe zu rücken waren zwecklos. Ein Unglück größeren Ausmaßes blieb jedoch aus, da die Tiere keinerlei Intention hatten, sich auf einen Kampf einzulassen, sondern unaufgehalten aus der Stadt flohen. Ihre Spur verlor sich unweit der Hauptstadt in Richtung Süden.




Das Volk erzählt sich:


Ein einäugiger Streuner der im Kampf gegen kleineres Getier in Romar eher heldenhaft zu nennen war, floh mit den Riesenspinnen aus der Hauptstadt. Man behauptet er hätte sich mit ihnen verbündet.

Ein Ritter blieb während des Vorfalls lieber auf Abstand half vorallem den Anwohnern sich in Sicherheit zu bringen.

Ein Kerl mit Hut und Rabe legte sich mit der Mutterspinne nicht nur verbal an. In seinen ungezügelten Provokation wurde er zum Schuldigen an einer Explosion, die mehrere Schwerverletzte zur Folge hatte.

Zwei thalheimer Wachen, die den Spinnen Einhalt gebieten wollten, sind in den selben Zustand verfallen, wie zuvor schon Saucy und das Mädchen aus der Zwergenstadt. Die Zahl der Opfer im Lazarett erhöht sich damit auf vier.
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Samstag, 21. Oktober 2017, 00:40

Am seidenen Faden


Es war später Abend und kaum Licht vom bewölkten Sternenhimmel drang hinab um das nächtliche Wyrmland zu erhellen. Panisch und von Schweiß gebadet bracht ein Holzfäller aus dem Dickicht des Waldes vor den Toren Thalheims hervor und rief um Hilfe. Ein Mann wie ein Berg, mir wildem Gesicht und scharfer Axt in der Hand und doch ging er bleich vor Angst und zitternd vor den Stadtwachen auf die Knie, berichtete von einem Schrecken der sein Lager und seine Kameraden heimsuchte und gegen den weder Mut noch Axt bestehen konnten.

In der Nähe des Lagers fand sich ein Bild des Schreckens: mehr als ein Dutzend Wyrmländer, gefangen in riesigen, seidenen Kokons. Den Helfern gelang es dreizehn der insgesamt sechzehn Opfer zu retten. Für die verbliebenen drei Leben kann jede Hilfe zu spät. Alle befreiten Personen befinden sich nun ebenfalls in Quarantäne im Lazarett, im selben fast totengleichen Zustand wie alle bisherigen Spinnenopfer.

Man berichtet ebenfalls von einem merkwürdigen Elfen, mit schlohweißem Haupt, aschfahler Haut und milchig weißen Augen, der am Ort des Geschehens gesichtet wurde. Ob Freund oder Fein der Wyrmländer vermochte niemand zu sagen.



Das Volk erzählt sich:


Ein einäugiger Streuner soll den Wachen gefolgt, sich jedoch beim Befreien der Opfer betont zurückgehalten haben, jedoch einige Worte mit dem mysteriösen Elfen gewechselt haben.

Ein junge Halbelfe befand sich an der Seite des Streuners, war aber weit tatkräftiger beim Befreien der Gefangenen.


Ooc: Mit etwas Verspätung noch der Post für das Spiel auf dem Reisepfad.
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Samstag, 21. Oktober 2017, 00:43

Die gejagten Jäger


Die Elfen Glorfindals stehen zwar wie jedes Volk der Wyrmlande dem Rest des Landes bei, so sich eine Gefahr zeigt, doch bezüglich der seltsamen Vorkommnisse rund um das krabbelnde und kriechende Getier glaubten sie sich und ihre Stadt in Sicherheit. Ein Problem der Andere. Verärgte Natur? Zwergen und Menschen neigen dazu, ihrer Umwelt zu wenig Achtsamkeit zu schenken.

Der Glaube der Elfen erwies sich jedoch sehr plötzlich als falsch. Ein Schwarm Fledermäuse, auf panischer Flucht, fand ihren Weg hin zu Elfenstadt. Schützend bildeten sie eine fast undurchdringliche Wolke um einen Flughund in ihrer Mitte. Wovor sie flohen folgte bald: Riesige Motten und handtellergroße Spinnen ergossen sich in einer Unzahl aus dem Himmel und dem Dickicht auf die große Lichtung der elfischen Siedlung. Ein eigenartiger Kampf entflammte, in dem die Zweibeiner recht schnell die Seite der Fledermäuse ergriffen.

Am Ende fiel der Flughund dem Speer eines bereits bekannten Mannes zum Opfer: Der aschfahle Elf mit dem schneeweißem Haupt.



Das Volk erzählt sich:


Ein einäugiger Streuner soll am Rande der Stadt, kurz vor den Geschehnissen gesehen worden sein. Ob er etwas mit dem Vorfall zu tun hat?

Ein junge Halbelfe kämpfte tapfer für die Lederflügel und soll versucht haben dem sterbenden Flughund noch zu helfen. Der mysteriöse Elf schien deutliches Interesse an ihrer Person zu haben, konnte ihrer jedoch, den Fledermäusen sei dank, nicht habhaft werden.

Ein Kerl mit roten Haarschopf ging mit allen und teils sehr drastischen Mitteln gegen die Angreifer vor. Er schlug große Verluste in ihre Reihen, soll aber auch dem Schutze der Fledermäuse nachteilig gewesen sein.

Ein Kerl mit Goldschopf schien von der Situation vollkommen überfordert zu sein. Sein kopfloser Versuch einen Ort zu finden, an dem er hilfreich ist, endete damit, dass er unverhofft durch die Gegend teleportiert wurde.

Eine Elfe mit feurigem Herz wurde am Rande des Geschehens beobachtet, wie sie nichts tat - außer zu beobachten. Der aschfahle Elf schien ihre Aufmerksamkeit besonders auf sich zu ziehen.
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